AllgemeinThemenmonat

Motivation – Neues Jahr, neue Vorsätze

Jedes Jahr aufs Neue sitzen wir am Silvesterabend vor einem leeren Blatt Papier und überlegen, wie wir uns im kommenden Jahr optimieren können. Drei Tage im neuen Jahr und die meisten können sich so gerade an den ersten Punkt auf ihrer langen List mit Vorsätzen erinnern. Warum ist das so? Was muss ich tun, damit meine, zum Jahresbeginn, vorhandene Motivation anhält? Und vor allem – was kann ich wirklich erreichen? 

Im neuen Jahr wird alles anders – oder auch nicht 

Vielleicht sollten wir mit der Frage beginnen, was Vorsätze eigentlich sind: Vorsätze sind Gewohnheiten, die wir ändern wollen und auch müssen, wenn wir sie einhalten wollen. Aber wem gelingt das wirklich?

Wie lange halten wir unsere Vorsätze wirklich ein? 

  • 15 Prozent der Deutschen halten ihre Vorsätze nicht länger als eine Woche ein, 
  • 12 Prozent vergessen sie nach zwei Wochen,  
  • ganze 60 Prozent verwerfen ihr Vorhaben nach spätestens sechs Monaten, 
  • 92 Prozent scheitern bis zum Jahresende an der Umsetzung ihrer Vorsätze. 
  • Durchschnittlich 10 Mal treffen wir allerdings im Folgejahr wieder den gleichen Vorsatz.

Und dann geht das Spiel wieder von vorne los. Da sollten wir uns einmal fragen, warum das so ist? Sind wir alle zu faul oder setzen wir unsere Prioritäten einfach falsch? 

Abnehmen, mehr Sport treiben, gesünder leben – und sonst noch so? 

Wenn wir ehrlich zu uns sind, haben sich sicherlich die meisten von uns schon einmal einen dieser Punkte aufgeschrieben und gedacht: Hey, im neuen Jahr werde ich endlich etwas gegen meine schlechten Gewohnheiten tun. Am Jahresende schauen wir dann auf die vergangene Zeit zurück und stellen fest: Oh, es hat wieder nicht funktioniert. Also warum gehen wir nicht wirklich mal in uns und stellen die Frage: Was will ich wirklich? Setze ich mir dieses Ziel, weil es von mir erwartet wird? Will ich nicht einfach nur mehr Fahrrad fahren, nicht mehr so viel Cola trinken oder statt um zwei Uhr nachts um halb eins ins Bett gehen? Sind das nicht Vorsätze, die realistischer klingen? 

In unserer Vorstellung müssen wir das erfüllen, was die Gesellschaft von uns erwartet, denn nur das wird als Fortschritt angesehen. Es wird sicherlich Leute geben, für die es selbstverständlich ist, um elf Uhr schlafen zu gehen. Aber hör doch auf Dich selbst! Wenn Du Deine Gewohnheit brichst und um halb eins ins Bett gehst, dann gehörst Du zu den acht Prozent, die ihren Vorsatz einhalten konnten. Was ich damit sagen will ist, dass wir aufhören müssen, uns nach den Normen der Gesellschaft zu richten. Jeder hat andere Ziele, andere Wünsche, andere Prioritäten. Und genau bei denen sollte jeder von uns im neuen Jahr ansetzen!

Was mach’ ich falsch? 

Vielleicht gehst Du die folgenden Punkte durch und überlegst Dir, ob Du dich in einem oder mehrerer dieser Punkte wiederfinden kannst. 

  • Der von mir gewählte Vorsatz ist unrealistisch und ungeplant. 
  • Mein Ziel ist ein gängiger Vorsatz. 
  • Er fühlt sich an wie eine Qual. 
  • Ich kann mein Ziel nicht selbst beeinflussen. 
  • Ich weiß eigentlich nicht, warum ich dieses Ziel habe.

Kommt Dir etwas bekannt vor? 

Genau aus diesem Grund haben wir uns bei PlakatQuadrat Gedanken gemacht und uns gefragt, wie man realistisch seine Ziele definiert und effektiv umsetzen kann. 

Wie werde ich mein eigener Held im neuen Jahr? 

  • Nimm Dir nichts vor, nur weil es der Norm entspricht!
  • Setz Dir Zwischenziele.
  • Schreib Dir Deine Ziele sichtbar auf, formulier sie nicht nur in Deinem Kopf. 
  • Formuliere Deine Vorsätze positiv.
  • Lass Dich von Rückschritten nicht unterkriegen. 
  • Suche Dir Unterstützung von Menschen mit den gleichen Zielen. 
  • Belohn’ Dich für Deine Erfolge.
  • Erkenne frühzeitig, wenn Du dich selbst manipulierst und vor allem gestehe es Dir ein!

Motivation im Arbeitsverhältnis – Teamarbeit ist das A und O 

Wie man seine eigenen Ziele finden und umsetzen kann haben wir nun thematisiert. Aber einige Zielsetzungen sucht man sich nicht selbst aus – sie werden vom Vorgesetzten getroffen. In diesem Fall muss vor allem der Arbeitgeber Motivationsarbeit leisten. Nehmen wir uns als Unternehmen PlakatQuadrat als Beispiel. 

Das Ziel für uns als Experte für bundesweite Gerüstwerbung ist es, möglichst viele Projekte, sprich Plakatwerbung, umzusetzen. Das betrifft besonders die Out of Home Branche, steht aber auch in enger Verbindung mit der Baubranche, denn wenn kein passendes Gerüst zur Verfügung steht, kann auch die beste Werbung bei uns nicht umgesetzt werden. Das ist unser Ziel und unser Vorsatz für 2021, welcher natürlich sehr weit gefasst und allgemein ist. Deswegen die Fragen:

Wie definiert man nun am besten ein konkretes Ziel und was muss im Punkto Motivation beachtet werden, um ein gesetztes Ziel zu erreichen? 

Leistungsfähigkeit 

Damit das Ziel eines Unternehmens erreicht werden kann, muss der Arbeitgeber die Leistungsfähigkeit seiner Mitarbeiter im Blick haben. Werden Ziele zu hochgesteckt führt das zu einer Überforderung, dadurch nimmt die (erst frisch gewonnene) Motivation, Leistungsfähigkeit und Belastbarkeit ab. So kommt es zu vermehrten Fehlern, sodass das Ziel mit hoher Wahrscheinlichkeit verfehlt wird.

Leistungsbereitschaft

Die angestrebten Ziele sollten vorab mit dem Team kommuniziert und gemeinsam ausgearbeitet werden. Ist sich jeder der Vision bewusst und vor allem ein Teil der Vision, ist die Leistungsbereitschaft im gesamten Team verstärkt. 

Leistungsumfeld 

Wie gestalte ich das Arbeitsumfeld meiner Mitarbeiter? Wichtig ist, dass in einer angenehmen Atmosphäre gearbeitet werden kann, sodass jeder sein volles Potential ausschöpfen kann. Alle notwendigen Arbeitsmaterialien müssen zur Verfügung stehen, es sollte genügend Entfaltungsplatz für die Mitarbeiter gegeben sein und die Innenausstattung sollte durch Helligkeit und Freundlichkeit zum positiven Arbeitsklima beitragen. 

Wenn sich, wie bei uns, verschiedenen Branchen, wie die Bau- und Werbebranche, überschneiden, müssen diese Punkte selbstverständlich individuell angepasst werden. Das Leistungsumfeld eines Gerüstbauers sieht selbstverständlich anders aus als bei einem Mitarbeiter im Sales Bereich. Allerdings kann allgemein gesagt werden: Wer sein Team motivieren kann, hat den größten Vorsatz bereits umgesetzt.  

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