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Jahresrückblick – unsere Höhen und Tiefen aus 2020

2020 war ein Jahr wie kein anderes – wir mussten praktisch unser ganzes Leben umstellen. Das hat so einige Höhen und Tiefen mit sich gebracht. Zum Jahresende möchten wir Euch von unseren ganz persönlichen High- und Lowlights berichten. Was waren unsere Herausforderungen, was haben wir im Jahr 2020 gelernt und wie hat sich unser Team verändert? Gleichzeitig möchten wir einen Blick auf wichtigste Ereignisse innerhalb der Werbe- und Baubranche werfen, die sich dieses Jahr ereignet haben. 

Ein vielversprechender Start

Wir alle haben positiv ins Jahr 2020 geblickt und zunächst hat sich dieser Ausblick auch bestätigt. Wir haben unsere Bekanntheit in die Werbewelt ausgebaut, neue Projekte in Angriff genommen und uns Gedanken über potentielle Verstärkung im Team gemacht. Kurz und knapp zusammengefasst: Ein gelungener Jahresanfang. 

Dunkle Wolken ziehen auf 

Wir alle können uns nur zu gut an den März erinnern – das Wort Corona hatte für uns alle spätestens zu dem Zeitpunkt eine Bedeutung. Besonders die Beeinflussung der Werbebranche durch die Folgen von COVID-19 hat für uns bei PlakatQuadrat neue Herausforderungen herbeigeführt. Zu diesem Zeitpunkt ließen Prognosen vermuten, dass der Umsatz quer durch alle Mediengattungen der Werbebranche einen massiven Einbruch erleiden würde, was selbstverständlich unser tägliches Business beeinflussen würde. Somit hatten wir zwei Möglichkeiten: den Kopf in den Sand stecken oder weiterhin für das kämpfen, an das wir für die letzten Jahre geglaubt haben. Wir haben uns für Letzteres entschieden. Daraufhin haben sich folgende Herausforderungen herauskristallisiert: das Thema Motivation hat uns in dieser Zeit besonders beschäftigt, denn auch wenn wir uns dafür entschieden haben weiter an unserer Unternehmensstrategie festzuhalten, ist es dennoch nicht einfach die Motivation beizubehalten, wenn man nicht weiß, was einen die nächsten Monate erwartet. Dazu kamen die Ängste der Mitarbeiter – zum einen die Sorge um ihren Arbeitsplatz, zum anderen die Angst vor dem Virus an sich. Umso wichtiger war es, ein positives Arbeitsklima aufrecht zu erhalten. Wir haben versucht eine Atmosphäre zu schaffen, in der man sich gegenseitig motiviert, sich über seine Probleme und Ängste austauschen kann und gleichzeitig den Spaß an der Arbeit nicht verliert. Eine weitere Hürde, die wir bewältigen mussten, war die Umstellung der Kommunikation innerhalb des Teams durch das Arbeiten im Home-Office. Dadurch, dass wir im Regelfall Seite an Seite in einem Büro arbeiten, haben wir die Möglichkeit, uns jederzeit auszutauschen, Ideen zu besprechen und neue Projekte anzugehen. Die Umstellung, alleine zu arbeiten und nur ein paar Mal am Tag mit seinen Kollegen und Kolleginnen über ein digitales Medium zu sprechen war anfänglich eine Herausforderung, hat jedoch durch offene Kommunikation untereinander immer besser funktioniert. Wir haben durch die gemeisterten Herausforderungen gelernt, dass uns zwar Steine in den Weg gelegt werden können, wir durch Zusammenhalt und Motivation diese Hürden gemeinsam als Team meistern können. 

Sommer, Sonne, Verstärkung im Team

Mit dem Sommer kamen auch für uns erste Erfolge und Fortschritte zurück. Durch unsere gewonnene Motivation sind wir positiv gestimmt in den warmen Jahresabschnitt hineingegangen. Zurück ins Büro kamen jedoch nicht nur die alten Mitarbeiter, sondern auch einige Neuzugänge. Zum einen durften wir unseren ersten Auszubildenden willkommen heißen, der uns seitdem tatkräftig bei allen Aufgaben unter die Arme greift. Zum anderen haben wir über den Sommer hinweg Unterstützung von viele Praktikanten und Praktikantinnen erhalten dürfen, von denen zwei nun fester Bestandteil in unserem Team sind. Die PlakatQuadrat Familie wächst! 

Besonders hart haben wir in dieser Zeit an unserer Marketingstruktur gearbeitet. Sowohl für unsere Plattformen Instagram, Facebook, LinkedIn und Xing sowie für unsere eigene Website haben wir unsere vorherigen Strategien einmal auf den Kopf gestellt und in unzähligen Meetings und in mühevoller Kleinarbeit ein neues Content Konzept erstellt. Wir haben dabei das Ziel verfolgt, unsere Hauptzielgruppen, also die Werbe- und Baubranche, bestmöglich anzusprechen, zu informieren und zu unterhalten. Ebenso wollten wir uns als Team mehr in den Vordergrund stellen. Wer sind wir?, Was wollen wir erreichen? und Wofür stehen wir? sind Fragen, die wir durch unseren Content beantworten wollen. Auch wenn dies ein andauernder Prozess ist, haben wir im Sommer die Grundlage für eine neue Marketing-Ära bei PlakatQuadrat geschaffen. 

Viele Herausforderungen – viele Chancen

Viele werden auf das Jahr 2020 zurückschauen und keine positiven Assoziationen mit den Geschehnissen verbinden. Wir möchten uns auf das Positive konzentrieren! Denn wir haben am eigenen Leib gemerkt: Auch aus schwierigen Umständen können neue Chancen entstehen. Bei uns im Team sahen diese Chancen folgendermaßen aus: Durch die veränderten Strukturen mussten neue Verantwortlichkeiten geschaffen werden, wodurch jeder die Möglichkeit hatte, für größere Aufgaben Verantwortung zu übernehmen. Dadurch haben sich neue Strukturen und Prozesse entwickelt, die zur Verbesserung der Abläufe beigetragen haben. Wir alle wurden besser, uns auf die anderen abzustimmen und miteinander zu kommunizieren, obwohl wir nicht wie gewohnt zusammen in einem Büro saßen. Abläufe konnten perfektioniert und optimiert werden, wodurch wir den Arbeitstag nun effektiver nutzen können. Wir haben es so geschafft, mehr Zeit für die Testung neuer Ideen zu haben und so die Marke PlakatQuadrat zu erweitern. So konnten wir uns in diesem Jahr auf neue Bereiche konzentrieren, für die in der Vergangenheit die Zeit gefehlt hat. Außerdem konnten wir neue Kooperationen eingehen, die ohne all diese Veränderungen nicht entstanden wären. 

Ein kurzer Blick auf die Werbe- und Baubranche

Die Werbe- und Baubranche sind ausschlaggebend für unsere Geschäftsidee. Aus diesem Grund möchten wir die Entwicklung dieser beiden kurz darstellen. 

Wie zuvor schon angedeutet, wurden auf den ersten Blick schwerwiegende Einbußen der Werbebranche befürchtet, auf Grund der leichten Erholung im Somme und Herbst sind diese jedoch nicht so dramatisch ausgefallen wie zunächst vermutet. Hier ist zu erwähnen, dass die Krise einige Mediengattungen stärker getroffen hat als andere. Die Werbebranche schrumpften laut ZAW von 48 Mrd. auf 45 Mrd. Euro, was nicht spurlos an allen Beteiligten vorbei geht. Viele Werbetreibende sind vorsichtig mit Werbeausgaben, wodurch sich die Investition in Werbung von 34,89 Mrd. auf 33,53 Mrd. Euro verringert hat. 

Im Gegensatz zur Werbebranche ist die Baubranche (zum größten Teil) verschont geblieben. Der Normalbetrieb lief bei den meisten Bauunternehmen das Jahr über ungehindert weiter. Die Auswirkungen der Pandemie werden die Baubranche vermutlich im nächsten Jahr erreichen. Problematisch wurde in diesem Jahr allerdings die Lieferung von Baustoffen und allgemeinem Material, da der Handelsweg (pandemiebedingt) nicht mehr einwandfrei funktionieren konnte. 

Die Werbebranche hatte es in diesem Jahr also nicht leicht, hat jedoch zum Glück nicht so starke Einbuße verzeichnen müssen, wie zu Jahresbeginn vermutet. In der Baubranche wird sich in den nächsten Monaten zeigen, welche Auswirkungen die Pandemie haben wird – in diesem Jahr ist sie zum Glück gut weggekommen. 

Ein Jahr – viele Ereignisse 

Wir können also abschließend sagen, dass 2020 viele Höhen und Tiefen hervorgerufen hat – teilweise kommt es einfach auf die Perspektive an. Mit genügend Willen und Motivation können auch die schlimmsten Zeiten umgewandelt werden und neue Chancen daraus hervorgehen. Aber wir mussten auch feststellen, dass Dinge passieren, die auch mit einem Perspektivenwechsel nicht mehr besser gemacht werden können – aus diesen Vorfällen müssen wir alle lernen.

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