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Digitalisierung früher vs. heute

Smartphones, Laptops, Tablets – aus unserem alltäglichen Leben sind digitale Medien nicht mehr wegzudenken. Unser Arbeitsalltag wird erleichtert, fast alle Tätigkeiten können schneller und unkomplizierter ausgeführt werden. Aber wie und wann haben sich die Medien, die für uns heute so selbstverständlich sind, in unseren Alltag integriert? In welchen Bereichen kann uns die Digitalisierung vielleicht sogar helfen, die Welt noch ein Stückchen besser zu machen? 

Die Entwicklung der Digitalisierung

Die Digitalisierung, wie wir sie heute kennen, hat einen weiten Weg hinter sich. Die technologischen Entwicklungsschritte der letzten Jahrhunderte werden in sogenannte  Revolutionen unterteilt, in welchen die Welt durch neue Innovationen eben revolutioniert wird. Die industriellen Revolutionen haben die „Digitale Revolution“ hervorgerufen, welche durch die Einführung von Computern ausgelöst wurde. Nach dem aktuellen technologischen Standart befinden wir uns in der 4. industriellen Revolution, auch „Industrie 4.0“ genannt. Der Übergang zur mechanischen Produktion im 19. Jahrhundert stellt die erste industrielle Revolution dar. Die Einführung der mechanischen Webstühle und der Einsatz von Dampfmaschinen in Fabriken brachte einen enormen Arbeits- und Lebenswandel mit sich. Steigende Löhne und höhere Gewinne für die Unternehmen führten die zweite industrielle Revolution herbei. Mit der Entwicklung der Fließbänder und der Massenproduktion von Gütern und Waren wurden Produktionsarbeiten immer weiter perfektioniert. Anders als viele Menschen annehmen, fand die Einführung von Robotern in den Arbeitsprozess bereits in der dritten Revolution statt. Maschinen, die selbstständig lernen und speicherprogrammiert arbeiten sind schon lange keine Besonderheit mehr. Das Internet war lange die neuste, revolutionäre Entwicklung, die Privatpersonen sowie Unternehmen, den (Berufs)-alltag vereinfacht hat. Doch das Internet ist längst keine Neuerfindung mehr. Heute wächst man natürlicherweise mit dem Internet auf und es ist unmöglich, sich ein Leben ohne das „World Wide Web“ vorzustellen. Endlose Möglichkeiten wurden geschaffen, die vermehrte Internetaktivität durch Social Media Plattformen gab jedem Menschen die Option, autonome Inhalte zu erstellen und zu distribuieren. Neu sind für viele nach wie vor die Begriffe „Big Data“ und „Künstliche Intelligenz“, auch wenn diese fest in unternehmerischen- und privaten Prozessen integriert sind. 

„Big Data“ – was ist das? 

„Big Data“ beschreibt Datenmengen, die zu groß oder komplex sind, um sie mit einfachen Methoden auszuwerten. Besonders für Unternehmen sind Daten von großer Wichtigkeit, da sie für fortgeschrittene Marketing-Zwecke oder Kundenbindung genutzt werden können. Durch leistungsstarke IT Lösungssysteme ist es möglich, die unüberschaubare Menge von Daten so umzustrukturieren und zu verarbeiten, dass sie in der Nutzung, Verwertung, Vermarktung und Analyse optimal genutzt werden kann. Seitdem internet-fähige Endgeräte sowie die Nutzung von Social Media Plattformen unseren Alltag bestimmen, gibt es eine noch größere Flut von Daten.

Das sogenannte „Machine Learning“ (eine Teilform der Künstlichen Intelligenz) unterstützt Unternehmen dabei, Daten automatisiert zu verarbeiten. Der Unterschied zu einer gewöhnlichen Software liegt hauptsächlich darin, dass ein trainierter Algorithmus immer wieder neu aus den Daten dazu lernt ohne programmiert zu werden. Mit Big Data oder Künstlicher Intelligenz lassen sich die unglaublichen Möglichkeiten unserer heutigen Welt erschließen. Kundeninformationen können so ausgewertet werden, dass Trends frühzeitig erkannt werden und die Interessen und Geschmäcker der Nutzer ermittelt werden. Personenbezogene Daten werden in personenbezogene Werbung auf den genutzten Social Media Plattformen umgewandelt, was zum Kauf des beworbenen Produktes führen kann. Wir schaffen so eine Informations- und Wissensgesellschaft, die sich zur Selbstorganisation und Selbstoptimierung führt. 

Büroalltag – was hat sich verändert? 

Heutzutage muss alles schneller gehen, aber dafür haben wir auch die Möglichkeiten. Die Strukturen eines Büros und die dazugehörigen Hilfsmittel haben sich über die letzten Jahrtausende immer wieder stark verändert. Ausgestattet waren Büros früher mit Schreibmaschinen bis ein ganz besonderer Gegenstand vorgestellt wurde. Wir alle kennen ihn: Den Computer. Er ist nicht mehr wegzudenken. Doch auch er hat einen weiten Weg hinter sich, bis er schlussendlich zu dem wurde, was er heute ist. Der Weg geht von Microcomputern bis hin zu den Computern, die wir heute kennen. Zunächst wurde kein Unterschied zwischen privaten und geschäftlichen Nutzern gemacht. Diese Tatsache hat zwar die Produktion erleichtert, die Kunden aber nicht vollends zufriedengestellt. Nach diesen anfänglichen Schwierigkeiten kam es zu einer klaren Teilung: Computer für Privatkunden mussten andere Standards erfüllen als Computer für Geschäftskunden. Durch die Entwicklung von privaten und beruflichen Computern wurde der Büroalltag revolutioniert.

Auch der Büroaufbau machte ebenfalls verschiedene Neugestaltungen durch. Es gibt jedoch einen Trend, der mit ein wenig Abwandelung in den letzten Jahren zurückkam. Das Großraumbüro. Zu den Anfangszeiten war ein Büro darauf ausgelegt, dass die Mitarbeiter durch einen Supervisor überwacht wurden. Da der Arbeitnehmer so über wenig Privatsphäre verfügte, wurde 1964 der sogenannte „cubicle“ auf den Markt gebracht. Dieser unterteilte die Großraumbüros durch Arbeitskabinen in mehrere kleinere Büros, bis man wieder zu offen Strukturen zurückkehrte. Die Digitalisierung und die Einführung von Handys in den Büroalltag ermöglichte das flexible Arbeiten auch von Zuhause aus. Home Office oder sogenannte Coworking Spaces, welche der Idee eines Großraumbüros nachkommen, passen sich dem schnelllebigen Büroalltag an und unterstützen eine individuellere und freiere Arbeitsweise.

Veränderung bedeutet Erleichterung 

Wie würde sich unser Arbeitsalltag ohne das Internet anfühlen? Definitiv erschwerter! Das Internet macht es uns möglich, mit Menschen auf der ganzen Welt und rund um die Uhr kommunizieren zu können. Smartphones, welche genau wie Computer über ein Betriebssystem verfügen, geben uns in diesem Punkt unendliche Möglichkeiten. Während der Zugfahrt kurz mit einem Kollegen die wichtigsten Punkte für den Tag durchgehen – kein Problem.  Besonders durch Technologien wie die Cloud können Unternehmen von überall auf der Erde Zugriff auf wichtige Dokumente erlangen. Verloren gehen kann ein Dokument (fast) nicht mehr. Ebenfalls erleichtern online Konferenzraum-Systeme wie „Zoom“ unsere Kommunikation, sodass ein Meeting mit 50 Personen stattfinden kann, ohne dass die beteiligten Personen gemeinsam vor Ort sein müssen. Wir können also festhalten: Mit allein einer Schreibmaschine wären wir heute alle ziemlich aufgeschmissen. 

Digitalisierung und Nachhaltigkeit gehen Hand in Hand

Die zwei großen Themen aktuell in unserer Gesellschaft: Der digitale Wandel und das nachhaltige Leben. Wie nahe stehen sich diese beiden Themen? Betrachtet man die Idee von Andre Nünninghoff, CEO der „Paperless GmbH“, dann liegen diese näher beieinander als der ein oder andere vermuten mag. Er stellt die berechtigte Frage, warum es heutzutage noch einen so enormen Papierverbrauch gibt – besonders in Büros. Seiner Meinung nach liegt das zum größten Teil daran, dass viele Menschen Angst vor Veränderung haben – Angst davor, nichts mehr in der Hand zu halten. Papier kann man anfassen, es gibt einem Sicherheit. Aber warum nutzen wir die digitalen Vorschritte nicht auch vermehrt im Büroalltag? Die Option, alles auf einem Gerät zu speichern, jederzeit auf alle Unterlagen Zugriff zu haben, könnte eine viel größere Absicherung sein. Nünninghoff ist der Ansicht, dass wir mehr Sicherheit haben, wenn wir unsere Besitztümer einheitlich beieinander haben – beispielsweise auf den unterschiedlichsten Mobilgeräten. Meetings oder Präsentationen kommen sehr gut ohne die Nutzung von Papier aus, Mitarbeiterdaten wie Schichtpläne oder Aufgaben können über Projektmanagement-Tools festgehalten werden. Mit ein bisschen mehr Bereitschaft und Mut zu Neuem können wir unsere Welt ganz einfach ein bisschen nachhaltiger gestalten! 

Unsere Flächenakquise früher vs. heute

Wir bei PlakatQuadrat, als Full-Service-Dienstleister für bundesweite Gerüstwerbung, profitieren im selben Maße von den digitalen und fortschrittlichen Entwicklungen der letzten Jahre. Ein Beispiel aus unserem Arbeitsalltag: Durch die Einführung von Handys und unserer „Web-App“ ist es uns möglich, einen Standort für potentielle Gerüstwerbung in verschiedenen Bundesländern auf eine simple Art und Weise festzuhalten. Zu Ausbildungszeiten unseres Head of Sales Thorsten Vogelsberg wurden noch mit einer Landkarte die verschiedene Orte abgefahren und vorhandene Plakatflächen darauf mit einer Stecknadel markiert. Wie sich unsere Arbeit und unsere Welt noch weiter digital verändert, wird die Zukunft zeigen – festzuhalten ist allerdings, dass wir uns schon mehr in der Zukunft befinden, als wir realisieren. 

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